Mentivo ist ein digitales Lehrmittel mit eingebautem Tutor: Lernende sehen, wo in ihrem Lösungsweg der Fehler steckt. Lehrpersonen sehen, was die Klasse noch nicht verstanden hat.
Ein positiver Strom fliesst durch einen Leiter im Magnetfeld. In welche Richtung wirkt die Kraft?
Ich habe die Richtung mit der linken Hand bestimmt. Die Kraft zeigt also nach unten.
ChatGPT schreibt die Lösung hin, geübt hat dabei niemand. Der Mentivo-Tutor führt zum eigenen Lösungsweg, Schritt für Schritt.
Heute zeigt erst die Prüfung, wo es hakt. In Mentivo sieht die Lehrperson es früh genug, um zu reagieren.
Lernfragen von Minderjährigen sind sensibel. Bei Mentivo bleiben sie hier: pseudonymisiert und nDSG-konform.
Mentivo dreht das um: eine KI, die zum Denken bringt, statt vorzusagen.
So ist jedes Mentivo-Kapitel aufgebaut: Theorie, Erklärvideo, Simulation, Quiz und Übungen, der Tutor überall dabei. Vier der fünf Bausteine können Sie hier direkt ausprobieren.
Jedes Kapitel beginnt mit dem Wesentlichen: fünf bis zehn Minuten Lesen, eigene Beispiele, eigene Grafiken. Die Tiefe gibt danach das Erklärvideo der Lehrperson. Hier in der Demo steht der Text für sich, lesen Sie ihn kurz, das Quiz unten fragt ihn ab.
Ein Magnetfeld übt auf jede bewegte Ladung eine Kraft aus: die Lorentzkraft. Ihr Betrag ist F = q · v · B · sin(α). Die Richtung liefert die rechte Hand: Finger in Flugrichtung, zu B krümmen, der Daumen zeigt die Kraft. Bei Elektronen (negative Ladung) kehrt sich die Richtung um.
Weil die Kraft immer senkrecht zur Bewegung steht, ändert sie nur die Richtung, nie das Tempo. Im homogenen Feld entsteht so eine Kreisbahn, genau die sehen Sie gleich in der Simulation.
Tipp: Klicken Sie eine gestrichelt unterstrichene Stelle an, der Tutor reagiert darauf.
So fühlt sich ein Kapitel-Baustein an: Ein geladenes Teilchen fliegt ins Magnetfeld und wird auf eine Kreisbahn gezwungen. Klicken Sie in die Fläche, um Teilchen einzuschiessen, und polen Sie das Feld um.
F = q · v × B. Die Kraft steht senkrecht auf Bewegung und Feld.Genau dann passiert das Besondere: Der Tutor zeigt, wo der Gedanke abgebogen ist, und führt zur Stelle im Kapitel, an der es erklärt wurde. Den letzten Schritt gehen Sie selbst. Und Ihr Fehler fliesst, ohne Namen, ins Muster der Klasse.
Ein Proton fliegt nach rechts in ein Magnetfeld, das aus dem Bildschirm zeigt. Wohin lenkt die Lorentzkraft es ab?
Kein Notenschnitt am Ende. Während die Klasse übt, baut sich das Bild auf, wo es sitzt und wo es hakt. Und der Tutor sagt Ihnen, woran es liegt.
Aggregiert. Keine Namen, keine Einzelverfolgung.Kommt darauf an, wo Sie sitzen: vor den Hausaufgaben, vor der Klasse oder in der Schulleitung.
Mentivo ist das Projekt von zwei Leuten, die sich im Physikunterricht kennengelernt haben. Auf verschiedenen Seiten des Pults.
«Man unterrichtet nie nur eine Klasse. Man unterrichtet 24 Köpfe mit 24 verschiedenen Missverständnissen, und hat eine Lektion, die für alle reichen muss.»
Klaus macht den Inhalt selbst: echte Erklärvideos, echte Didaktik und die typischen Denkfehler aus dem Unterricht. Die KI ergänzt ihn, er bleibt der Lehrer.
«Ich sitze selber noch im Unterricht. Dort nicken alle. Was man wirklich verstanden hat, merkt man erst allein am Schreibtisch, und bis dahin kann man es gut verstecken.»
Esteban baut die Technik dahinter: den Tutor, das Lehrer-Dashboard, den Datenschutz. Damit Klaus' Didaktik in jedem Heft ankommt, nicht nur in seinem Schulzimmer.
Wir bauen zuerst Physik und KI, mit echten Klassen in St. Gallen statt am Reissbrett. Wir melden uns, sobald der erste Prototyp steht, und suchen Lehrpersonen, die ihn mit einer Klasse ausprobieren möchten. Sie helfen mit zu entscheiden, was wir bauen.